Anlässlich der Debatte zum AsylbewerberInnenheim in Pirna erklären
Linksjugend [´solid], Jusos und Grüne Jugend Sächsische Schweiz -
Osterzgebirge in einer gemeinsamen Stellungnahme:
Die im Rahmen der Debatte um ein AsylbewerberInnenheim in Pirna
stattfindende Hetzkampagne ist untragbar und schadet den Bürgerinnen und
Bürgern und unserer Stadt. Es ist unbegreiflich mit welchen Vorurteilen
Asylbewerberinnen und Asylbewerbern behaftet werden. Im Landkreis muss es
möglich sein, allen dort lebenden Menschen die gleichen Rechte
zuzusprechen.
Viele Menschen unterstützen die Kampagne “Die Sächsische Schweiz ist bunt”
und wenden sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Steht unsere
Stadt nicht auch weiter für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit ein?
Linksjugend ['solid], Jusos und Grüne Jugend Sächsische Schweiz -
Osterzgebirge unterstützen ausdrücklich Oberbürgermeister Klaus-Peter
Hanke in seiner Beurteilung der Lage und pflichten ihm in der Sache bei.
Eine dezentrale Unterbringung ist unbedingt notwendig, es ist
unverantwortlich das Menschen auf engsten Raum zum Zusammenleben
gezwungen werden. Der Schutz der Menschenwürde ist ein universelles Gut in
unser Gesellschaft, egal ober die Menschen deren Würde es zu schützen gilt
Pirnaerinnen und Pirnaer oder Flüchtlinge sind. Jeder Menschen muss die
gleichen Rechte haben, unabhängig seiner Herkunft oder sozialen
Situation.Linksjugend ['solid], Jusos und Grüne Jugend unterstützen die
Anträge der beiden Kreistagsfraktionen von SPD/B.90 Grüne und Linke, die
unter anderem eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis
einfordern.